Schlaganfall

Shownotes

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen befindet sich in der Bleichstr. 39a in Paderborn, Mo.-Mi. 9.30-13.00 Uhr und Do. 14.00-17.00 Uhr. Tel. 05251 87 82 960, selbsthilfe-paderborn@paritaet-nrw.org Mehr Infos zur Selbsthilfegruppe Schlaganfall Paderborn gibt es hier: schlaganfall-shg-paderborn.de

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00:00:04: Er

00:00:12: tritt plötzlich auf und kann zu bleibenden körperlichen, sprachlichen oder kognitiven Einschränkungen führen.

00:00:19: In dieser Folge sprechen wir über einen der zentral neurologischen Notfälle und Lebensumstellungen überhaupt.

00:00:27: Den Schlaganfall.

00:00:28: Zusammen mit Herz- und Krebserkrankungen zählt er in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen.

00:00:34: Und es kann wirklich jeden treffen.

00:00:36: Zwar sind statistisch gesehen mehr Männer als Frauen betroffen.

00:00:39: Für alle gilt aber, dass Schlaganfallrisiko steigt mit zunehmendem Alter und es gibt auch immer mehr Fälle bei jüngeren Menschen.

00:00:47: Dieses Thema ist also äußerst relevant und darum sage ich danke, dass ihr auch in dieser Folge wieder mit dabei seid.

00:00:54: Und ich bin natürlich nicht alleine hier, sondern zu Gast habe ich heute zwei Menschen, für die sich von jetzt auf gleich ihr Leben verändert hat.

00:01:03: Ich sage Hallo, Ulrike Palsmaier.

00:01:06: Hallo.

00:01:06: Und ich sage Hallo, Josef Triller.

00:01:08: Hallo.

00:01:09: Schön, dass Sie da sind und sich Zeit genommen haben.

00:01:12: Jährlich erleiden bundesweit bis zu dreihunderttausend Menschen einen Schlaganfall.

00:01:17: Und mehr als dreißigtausend von Ihnen sind jünger als fünfundfünfzig Jahre.

00:01:21: Und dazu gehören auch beide meine Gäste heute.

00:01:25: Viele überlebende benötigen langfristige Therapiereabilitation und Unterstützung im Alltag, wobei auch Selbsthilfegruppen eine bedeutende Unterstützung für Betroffene und Angehörige sein können.

00:01:38: Und darüber wollen wir heute natürlich auch wieder sprechen.

00:01:42: Als erstes möchte ich natürlich in den persönlichen Teil einsteigen, so wie wir es in allen Folgen machen.

00:01:49: Ich würde mal bei Ihnen anfangen, Frau Palsmeier.

00:01:54: Wann hatten Sie denn einen Schlaganfall?

00:01:57: Wie ist der Schlaganfall in Ihr Leben gekommen?

00:02:00: Also, ich hatte den Schlaganfall tatsächlich mit forty-neinen Jahren für eine Frau viel zu früh.

00:02:06: Das war vor zwei Jahren.

00:02:08: Ich habe ihn selbstständig festgestellt.

00:02:11: Mein Vorteil war, dass ich Migräne-Patientin bin und den Unterschied zwischen Migräne-Anfall und Schlaganfall war mir bewusst.

00:02:19: Als mein Mundwinkel hing und ich nicht mehr sprechen konnte, war es klar.

00:02:23: Ich hatte zum Glück wenig Einschränkung, außer Sprache und dieser hängende Mundwinkel.

00:02:28: Ich konnte laufen, ich hatte kein Problem mit dem Gleichgewicht.

00:02:32: Im Vergleich zu vielen geht es mir ganz gut.

00:02:34: Ich habe eher die kognitiven Einschränkungen, die man mir komplett nicht ansieht.

00:02:39: Aber so ist es halt.

00:02:40: Also ich muss damit klarkommen, dass ich bei großen Gruppen ... den Gesprächen nicht folgen kann, dass meine Konzentration etwa eine halbe Stunde reicht.

00:02:51: Danach setzt das so ein bisschen aus, muss ich mich enorm anstrengen.

00:02:57: Aber ansonsten habe ich wirklich Glück gehabt.

00:03:01: Das ist natürlich schön zu hören und zu wissen, dass es Ihnen jetzt auch wieder ... relativ gut geht.

00:03:07: Aber trotzdem, wenn wir noch mal in den Moment gehen, als Sie gesagt haben, Sie haben sogar selbst festgestellt, was ging Ihnen da in den ersten Sekunden, in der ersten Minute durch den Kopf?

00:03:18: Tatsächlich war ich total ruhig.

00:03:20: Ich habe mich angeguckt, habe einen Spiegel geguckt, habe gesehen, mein Mundwinkel hängt, habe versucht zu sprechen.

00:03:25: Und das erste, was ich dann versucht habe zu formulieren, war, oh Scheiße.

00:03:29: Ja, dann habe ich halt einen... Zettel geschrieben, den man nicht gut lesen konnte, an meinen Mann.

00:03:34: Ruf eins, ein zwei, ich habe einen Schlaganfall und er war der Panische.

00:03:38: Ich war in dem Moment tatsächlich verhältnismäßig ruhig, aber ich wusste ja auch noch nicht, was da so alles auf mich zukommt im Nachgang.

00:03:45: Also bei mir war es tatsächlich durch die Ruhe, dass ich das einfach alles ... Ja, durchziehen konnte.

00:03:51: Es war einfach, man wird dann untersucht, man kriegt das CT, dann wird gesagt, der Schlaganfall war tatsächlich älter.

00:03:58: Er war nicht so, dass man ihn noch mit einer Therapie beheben konnte.

00:04:02: Aber dann ist man auf der Stroke-Unit, dann sagt einem der Arzt, für den Blödsinn sind sie zu jung, denk ich mir super.

00:04:09: Okay, wo kommst denn her?

00:04:11: Das weiß ich bis heute nicht.

00:04:13: Ja, danach geht's dann halt plötzlich nach Hause, wo mein Mann sagt, wo bleiben die Ärzte, die mitgehen?

00:04:19: Weil man eine Woche vor der Reha zu Hause ist, also in meinem Fall zumindest.

00:04:23: Und dann halt in die Reha.

00:04:25: Und dann fängt das so langsam an, dass man das versteht.

00:04:29: Aber

00:04:31: das dauert enorm.

00:04:32: Und es dauert auch lange, bis man akzeptiert, dass es jetzt so ist, wie es ist und es nicht mehr in das Leben davor zurückgeht.

00:04:40: Also es verbessert sich vieles.

00:04:42: Es geht auch immer neue Fortschritte.

00:04:45: Aber das alte Leben bekommt man nicht wieder.

00:04:48: Und jeder, der mich von vor dem Schlaganfall kennt und heute erlebt, merkt einen Riesenunterschied.

00:04:54: Ich finde es natürlich sehr beeindruckend, dass sie so geistesgegenwärtig gehandelt haben in dem Moment, als sie gespürt haben, okay, hier stimmt jetzt fast nicht.

00:05:02: Und deswegen ist es mir auch wichtig, an der Stelle ... ein paar Warnzeichen aufzuzählen, die eben auftreten können als Symptom eines Schlaganfalls.

00:05:11: Zum Beispiel zählen darunter Sehstörungen

00:05:13: auch,

00:05:14: Sprachstörungen zählen zu den Symptomen, die plötzlich und abrupt auftreten können.

00:05:20: Lemung, Taubheit, meist einseitig und im Gesicht, Schwindel, aber auch ein sehr starker, ungewohnter Kopfschmerz, kann eben ein Anzeichen dafür sein, dass man einen Schlaganfall erleidet.

00:05:34: In solchen Fällen natürlich dann immer sofort.

00:05:38: eins, eins, zwei wählen, um den Notruf abzugeben und schnell Hilfe zu bekommen.

00:05:44: Man kann sich das auch gut mit dieser Abkürzung merken.

00:05:47: Die werden Sie beide wahrscheinlich kennen.

00:05:49: Ich habe davon gelesen, dass es sozusagen den Fast-Test gibt.

00:05:54: Also F-A-S-T.

00:05:55: hierbei steht das F für Face, also Gesicht.

00:05:58: Dass man schaut, gibt es hier eine Gesichtslehmung, wie bei Ihnen zum Beispiel, dass der Mundwinkel so runter hängt.

00:06:04: Das A steht für Arme, also Ist der Arm verdreht oder senkt er sich?

00:06:09: Das könnte auch ein Hinweis sein.

00:06:11: Auf einen Schlaganfall.

00:06:12: Es steht hier bei für Speech, also zu Deutsch Sprache.

00:06:16: Ist die Sprache der Person eventuell verwaschen.

00:06:20: Das könnte man einmal überprüfen und das T steht dann für Time, also keine Zeit verlieren und direkt den Notruf abgeben.

00:06:30: Ja, Herr Driller, bei Ihnen ist es nicht nur zwei Jahre her mit dem Schlaganfall, sondern tatsächlich zwanzig Jahre schon her.

00:06:37: Wie haben Sie diesen Moment erlebt?

00:06:40: Also, ich habe mal einen Schlaganfall mit sieben vierzig bekommen.

00:06:43: Und es war nachts.

00:06:46: Ich bin wach geworden.

00:06:48: Mir war eigentlich schlecht.

00:06:49: Ich wusste gar nicht, dass ich einen Schlaganfall hatte, weil ich habe einen sogenannten Kleineninfarkt.

00:06:55: Bei mir ist das Gleichgewichtsystem.

00:06:58: kaputt gegangen, das heißt also das Gleichgewichtsystem sitzt hinten im Kleinhirn und koordiniert dann das Gleichgewicht.

00:07:06: Also ich konnte nicht mehr gehen, nicht mehr stehen und das hat man dann im Krankenhaus festgestellt.

00:07:16: und früher war das alles ein bisschen anders im Krankenhaus, man war in das Talkunique, dann war man noch zwei Wochen im Krankenhaus und ist dann in die Reha gekommen.

00:07:25: Das heißt, ich war insgesamt sieben Wochen im Krankenhaus und bin dann nachher entlassen worden.

00:07:33: Das heißt also, ich hatte dann noch zwei Monate, war ich dann also noch krankgeschrieben und bin dann wieder an die Arbeit gegangen.

00:07:44: Ich habe dann nachher wieder bis zu meiner Rente gearbeitet.

00:07:48: Die Probleme, die ich hatte, waren Erst mal wieder gehen lernen, richtig gehen lernen.

00:07:55: Aber das Psychische war immer im Hinterkopf drin.

00:08:00: Das heißt also, man hat jahrelang gebraucht, um sich mit dem Schlaganfall ins Reine zu kommen.

00:08:06: Heute ist das kein Problem mehr.

00:08:09: Aber in den ersten Jahren nach dem Schlaganfall war das so.

00:08:13: Wenn etwas nicht stimmte, dann war gleich Panik.

00:08:16: Aber heute ist es, wie gesagt, alles ganz in Ordnung wieder bei mir.

00:08:20: Ich führe ein ganz normales Leben.

00:08:23: Natürlich kenne ich Ausnahmerscheinungen dabei.

00:08:26: Ich mag es nicht auf die Leiter zu gehen.

00:08:28: Ich mag nicht nach oben zu gehen.

00:08:30: Und alles, was sich dreht, ist auch nicht mein Ding.

00:08:33: Das kann ich sehr gut verstehen.

00:08:36: Auch als nicht betroffene Person.

00:08:37: Aber in Ihrem Fall natürlich kann ich es noch besser verstehen.

00:08:41: Sie waren ja beide wirklich jung für ... Ein Schlaganfallpatienten.

00:08:46: bei Ihnen war es siebenvierzig, bei Ihnen war es noch nicht mal fünfzig Jahre, also neunvierzig war es, glaube ich.

00:08:53: Damit rechnet man ja wirklich gar nicht in dem Alter.

00:08:57: Und da Sie auch gesagt haben, es gibt ein Leben davor und es gibt ein Leben danach und da ist man ja irgendwie noch so mitten im Leben.

00:09:05: Spielt das eine Rolle?

00:09:06: Hat das eine Rolle für Sie gespielt?

00:09:08: Ja, natürlich hat das eine Rolle gespielt für mich.

00:09:10: Man hat dann sozusagen im Krankenhaus und in der Reha gelegen und hat sich Gedanken darüber gemacht, wie geht denn jetzt mein Leben weiter.

00:09:18: Kann ich dann wieder normal arbeiten und auch ein normales Leben führen, wie ich das Feuer hatte.

00:09:26: Es hat gedauert, aber es hat dann wieder geklappt, dass es wieder ein anführungsstreichen normales Leben geworden ist.

00:09:37: Kaum Behinderung habe nur die, die ich eben erzählt habe.

00:09:41: Es hat wieder geklappt.

00:09:42: Ich habe auch wieder mehr gearbeitet als vorher.

00:09:46: Vielleicht war das auch ein Stückchen Therapie.

00:09:48: Sie sitzen ja jetzt hier beide als Hauptbetroffene per Sohn eines Schlaganfalls.

00:09:54: Aber es gibt ja auch immer noch Co-Betroffen.

00:09:57: Es gibt ja Familien drum herum.

00:10:00: Sie, Frau Palsmeyer, haben gerade schon erzählt, ihr Mann war total... außer sich und aufgelöst, als sie den Schlaganfall erlitten haben und wusste erst im ersten Moment vielleicht noch gar nicht, was kommt da jetzt auf uns zu?

00:10:12: und war relativ nervös.

00:10:14: Wie hat denn so der Rest ihres Umfelds reagiert auf den Schlaganfall?

00:10:20: Eigentlich echt gut.

00:10:21: Also ich habe damit gerechnet, dass wesentlich mehr sich erschrecken und weggucken oder wie auch immer.

00:10:26: Das war tatsächlich nicht so.

00:10:29: Ich war halt erst mal ein halbes Jahr komplett krank geschrieben und hab damit der Wiedereingliederung angefangen.

00:10:33: Ich arbeite mit Kindern, musste dann feststellen, dass mehr als zwei Stunden am Tag überhaupt nicht, überhaupt nicht machbar war.

00:10:39: Das ging gar nicht.

00:10:40: Hat auch mit Lautstärk und so dann ein Problem.

00:10:44: Hab seitdem so Musiker-Orestöpsel, dann funktioniert das.

00:10:47: Sie gehen so ein paar Dezibel runter, aber mittlerweile geht das auch wieder ohne.

00:10:52: Schwierig ist das tatsächlich, wo ich früher mitten drin war.

00:10:55: Weil so Freundesgruppen, Schützenfest, Partys, da war ich eigentlich so von einem zum anderen springen.

00:11:02: Und das geht halt gar nicht mehr.

00:11:03: Und das tue ich halt auch nicht mehr.

00:11:04: Das heißt, ich stehe eher jetzt außerhalb und höre mir alles an und hoffe, dass mich keiner anspricht, weil ich eventuell keine Worte finde und zu antworten.

00:11:13: Aber meine Freunde wissen das.

00:11:16: Ich war auch sehr mutig.

00:11:18: Im letzten Jahr war aus der Musikkapelle das Königspaar in Beemar.

00:11:24: Und wir waren mit im Hofstart.

00:11:26: Ich weiß heute nicht mehr, wie ich das letztes Jahr geschafft habe.

00:11:29: Aber das war mir total wichtig, dieses alte Leben beizubehalten.

00:11:33: Aber da habe ich dann gemerkt, wie weit ich tatsächlich rausfalle aus dieser Truppe.

00:11:37: Weil ich früher nach Hause musste, weil das nicht mehr ging mit dem Trubel.

00:11:41: Aber da haben jeder auf Rücksicht genommen, dann ging das.

00:11:45: Ich würde es heute nicht noch mal machen.

00:11:47: Ganz klipp und klar, das war einfach verrückt.

00:11:51: Ja, das ist sehr, sehr interessant auf jeden Fall.

00:11:54: Wie Sie jetzt so das soziale Leben wahrnehmen, grundsätzlich in der Familie so, also wirklich im nahen Kern, braucht man viel Unterstützung dann auch in den ersten Monaten, Wochen?

00:12:08: Also ich glaube tatsächlich, dass mein Mann mehr Unterstützung brauchte als ich.

00:12:13: Ich weiß nicht, ob das eine Folge vom Schlaganfall ist.

00:12:16: Ich befürchte es fast, dass ich ganz viele Dinge ganz gleich.

00:12:21: gültig hinnehmen kann und ich befürchte oder vermute, dass das eine Folge ist, weil auch Emotionen tatsächlich so ein Thema sind, dass Freude ist nicht mehr existent, Trauer ist nicht mehr existent.

00:12:34: Also mein Vater ist im letzten Jahr verstorben und natürlich ist das schlimm.

00:12:37: Manchmal laufen ja auch die Tränen, aber dieses Gefühl innen drin ist halt nicht mehr da, es ist ganz schwer zu erklären.

00:12:43: Und ich glaube, dass ich deswegen das Ganze ziemlich objektiv sehen kann, was total irre ist eigentlich.

00:12:50: Mein Sohn hat letztes Jahr, nachdem mein Mann erkrankt war, kurze Zeit gesagt, Mama, wenn alle schief gegangen wären, wäre ich jetzt mit Opa alleine im Haus.

00:12:59: Da ist mir erst mal bewusst geworden, dass er halt auch ganz schön, ja, mit knappst genauso und wie mein Mann.

00:13:06: Also der kriegt das tatsächlich schwieriger auf die Reihe als ich.

00:13:10: tatsächlich, weil für mich das ja so, ja, gleichgültiger ist, ganz merkwürdig.

00:13:15: Sehr interessant.

00:13:17: Herr Drilla, wie ist es bei Ihnen und Ihrer Familie im sozialen Umfeld?

00:13:22: Haben Sie Ähnliches erlebt, dass Sie gesagt haben, ja, ich muss mich da doch ein bisschen mehr rausziehen als früher?

00:13:27: Oder konnten Sie wieder ganz zurückfinden?

00:13:30: Auch in Freundeskreis, in normalen Aktivitäten?

00:13:35: Also, ich war damals allein stehen, was ich heute auch wieder bin, als ich will es mal so sagen, ich habe mich dadurch gewissen.

00:13:47: Aber ein Schlaganfall ist eine Krankheit oder etwas, was die ganze Familie betrifft.

00:13:56: Mir ging es wieder gut nachher.

00:13:58: Ich bin wieder zurück in mein normales Leben reingekommen.

00:14:01: Man hat es natürlich Abstriche gemacht.

00:14:04: Man ist nicht mehr so aktiv gewesen.

00:14:07: Man hat sich zurückgezogen.

00:14:10: Und das hat sich dann alles mit der Zeit wieder aufgebaut.

00:14:13: Aber ... Das möchte ich mal so sagen, da habe ich persönlich viel Glück gehabt.

00:14:20: Ich sage mir heute mal, ich bin ein Glückskind.

00:14:24: Und ich kann mir aber vorstellen, dass das bei anderen Fällen, wo das also wirklich schwieriger ist, wo die betroffene Person dann halbzeit gelebt ist, sie Sprachstorigkeiten hat, im Rollstuhl sitzen.

00:14:39: Das haben wir alles bei uns in der Gruppe, dass das dann also wirklich ... sehr viel Aufwand ist, sehr viel Engagement von der Familie bedeutet.

00:14:48: Und da können auch Familien dran zerbrechen.

00:14:51: Wenn ich das so höre von Ihnen beiden eben, dass die Mitbetroffenen sozusagen auch dann gelitten haben, ist ja dann die Frage, wie werden die dann aufgefangen?

00:15:03: Also Betroffene, Patienten sind dann ja erst mal in Area und da dann irgendwie auch in einem Gefüge, wo man vielleicht so ein bisschen ... Halt findet, weil man Therapien macht, weil man eventuell ja auch schon Fortschritte sehen kann.

00:15:17: Ist da so eine Selbsthilfegruppe für Mitbetroffene auch extrem wichtig?

00:15:22: dann in dem Fall?

00:15:23: Ja, natürlich.

00:15:24: Also unsere Selbsthilfegruppe ist offen für Betroffene und Angehörige.

00:15:28: Das ist sehr wichtig, weil Angehörige sind auch betroffen.

00:15:32: Weil sie müssen das ja auch das Ganze dann auch, je nachdem, nach der Schwere der Erkrankung, das Leben des anderen managen.

00:15:40: Das heißt also, Sie müssen die Termine organisieren, die Ärzte, die in die Therapie organisieren und, und, und, und.

00:15:48: Und das ist auch sehr viel wichtig.

00:15:50: Und dort können Sie natürlich auch eine Menge Unterstützung und auch Information haben durch diese Selbsthilfegruppe.

00:15:57: Und das ist... Also sehr wichtig und das bieten wir dann auch an.

00:16:02: Dann sitzen wir sozusagen in ihrer Selbsthilfegruppe schon drin.

00:16:06: Beschreiben Sie mal, wie groß ist die Gruppe?

00:16:09: Wo trifft sich die Gruppe?

00:16:11: Seit wann gibt es die Gruppe?

00:16:13: Seit zweitausend gibt es die Gruppe.

00:16:15: Sie ist auf Initiative der AUK gegründet worden und in der Gruppe ist es also so, dass sie zurzeit circa ... Man weiß es nie so richtig genau, weil es ist teilweise ein Kommen und Gehen und es kommen Leute, bleiben einmal oder länger und dann gehen sie auch wieder, weil sie vielleicht nicht mehr die Selbsthilfe brauchen.

00:16:48: Die Selbsthilfe ist natürlich offen für alle.

00:16:51: Wichtig ist, dass die Leute, die in die Selbsthilfegruppe kommen, erst mal.

00:16:56: aufgenommen werden.

00:16:57: Sie können sich auch dann in dieser Selbstöffnunggruppe erst mal äußern.

00:17:02: Und das Gute ist, dort sind Menschen, die den anderen verstehen.

00:17:08: Das ist manchmal das Wichtigste, weil im sozialen Umfeld Freunde und so weiter die Sehenden, den Betroffenen nur von außen, wissen nicht, wie es innen drin aussieht.

00:17:20: Und das verstehen dann auch nicht, wieso, warum.

00:17:25: die in die Person jetzt plötzlich Probleme hat mit seiner Umwelt, warum sie nicht mehr so konzentriert ist.

00:17:30: Und das ist in der Selbsthilfegruppe also gegeben.

00:17:34: In der Selbsthilfegruppe ist es genauso witzig hier.

00:17:38: Da kann sich jeder aussprechen und die anderen hören zu.

00:17:43: Selbsthilfegruppe ist natürlich auch motivierend.

00:17:45: Das heißt also, guck hier, ich habe das auch geschafft.

00:17:49: Versuchst mal damit.

00:17:51: In der Selbsthilfegruppe gibt es... Jeder ist so ein bisschen sein Spezialist auf sein Gebiet, auf seine Erfahrung, die er mit den Therapeuten und Ärzten gemacht hat und kann die anderen unterstützen.

00:18:01: Frau Paltzmeier, Sie haben gerade richtig, deutlich genickt und zugestimmt, was Herr Dritter gesagt hat, als er gemeint hatte, dass es vor allen Dingen auch darum geht, Verständnis füreinander zu haben.

00:18:12: Dass man dort eben sich nicht unbedingt groß erklären muss, sondern dass da viele Leute beisammen sind, die eben dieselben Erfahrungen gemacht haben.

00:18:21: Großen und Ganzen und da eben sofort Verständnis für haben.

00:18:24: Da sie so genickt haben, würde ich sie dazu gerne auch noch mal befragen.

00:18:27: Also das scheint ihnen ja auch für sie eben das Wichtigste zu sein an der Gruppe.

00:18:32: Ja, es war tatsächlich so, dass nach einiger Zeit nach dem Schlag anfall ich mal das Gefühl habe, ich bin im falschen Film.

00:18:39: Ich hatte das Gefühl, mich versteht hier keiner und das kann keiner nachvollziehen.

00:18:43: Und tatsächlich ist es auch so.

00:18:46: Also ja, Angehörige können das.

00:18:49: mit der Zeit nachvollziehen, was sich verändert.

00:18:52: Aber für den Schlaganfallpatienten selber, es verändert sich total vieles.

00:18:57: Man muss das erst mal sortieren.

00:19:00: Und ich weiß gar nicht, ich glaube, ich bin im Internet auf die selbste Gruppe gekommen und hab gedacht, ich probiere es mal aus.

00:19:05: Und dann bin ich da halt hingefahren.

00:19:07: Zum Glück konnte ich da schon wieder Auto fahren.

00:19:10: Gut, ich bin mit Abstand im Moment die Jüngste.

00:19:13: Ich hoffe, dass einige den Weg dahin auch noch mal finden, weil es sind wirklich Menschen da, die verstehen, was bei einem Schlaganfall passiert.

00:19:23: Jeder Schlaganfall ist anders, der ist unterschiedlich, aber trotz allem sind da alle Betroffene, die das ... verstehen können, was da gerade abläuft.

00:19:32: Und

00:19:33: das ist das, was mir seit zwei Jahren oder anderthalb Jahren tatsächlich hilft.

00:19:37: Ich gehe da tatsächlich immer noch hin.

00:19:39: Ich bin nicht einer von denen, die einmal kommt oder nicht mehr hingeht, weil ich finde das halt wichtig.

00:19:44: Manchmal ist das Leben einfach wichtig zu wissen, es gibt da Menschen, die verstehen mich.

00:19:51: Also wenn ich dann sage, ich habe diese Gefühle nicht mehr, die dann wissen, ja, das verstehe ich, weil ein anderer das vielleicht auch hat oder sie wissen, was ein Schlaganfall bewirken kann.

00:20:01: Und das ist halt so eine Sache, die dann etwas beruhigend ist und auch damit dafür sorgt, dass man damit klarkommt, dass es jetzt so ist.

00:20:11: Weil das ist ja das Wichtige.

00:20:12: Ich muss ja damit klarkommen, es ist jetzt so.

00:20:15: Und der Weg geht jetzt einfach so weiter.

00:20:16: Mal gucken, was noch zurückkommt und was nicht.

00:20:20: Diese Selbstannahme, von der sie auch schon gesprochen hatten, dass man akzeptiert, das ist jetzt eben das Leben danach und das ist jetzt anders, aber das kann auch gut sein.

00:20:29: Es gibt auch Fortschritte, aber es ist eben anders.

00:20:32: Eine Selbsthilfegruppe kann Angebote machen, die Betroffene so nicht bekommen würden.

00:20:41: Wir können Fachleute.

00:20:43: zu uns in die Gruppe holen, wo man dann mit sprechen kann, die ihnen Vortrag halten und auch bereit sind, Gespräche zu führen mit den Betroffenen.

00:20:52: Und das ist unterschiedlich.

00:20:54: Ärzte zum Beispiel, wir haben was eh Rezept gemacht.

00:20:58: Ich wollte eigentlich Medikamente haben, weil das ein ganz wichtiges Thema ist.

00:21:02: Oder auch jetzt über die Patientenakte, elektronische Patientenakte.

00:21:07: Was bringt eine Patientenakte?

00:21:09: Warum ist sie wichtig?

00:21:12: Und auch wir holen dann auch Rechts bei Rechtsstand.

00:21:17: Das heißt also, wir können dann auch über andere Sachen reden.

00:21:23: Zum Beispiel, wie kann man Unterstützung bekommen bezüglich finanzieller Art und so weiter.

00:21:30: Auch das können wir organisieren.

00:21:32: Wir können dann auch Personen in den Gruppen rein und die Vorträge halten, was eigentlich als Einzelperson relativ schwierig ist.

00:21:43: Und auch wir machen alle paar Jahre auch eine große Veranstaltung, die wir dann auch veröffentlichen, damit auch andere zu unseren Veranstaltungen kommen können.

00:21:52: Und Sie haben gesagt, Sie sind schon seit sechzehn Jahren in dieser Selbsthilfegruppe und engagieren sich ja auch extrem, das hört man ja auch.

00:22:02: Warum ist Ihnen das so so wichtig, dass Sie sagen, auch nach sechzehn Jahren immer noch, ich bleibe dabei, ich bin sogar Sprecher dieser Selbsthilfegruppe, warum ist Ihnen das Thema so wichtig?

00:22:14: Weil ich dort auch neue Erfahrungen gemacht habe und ich dann gemerkt habe, man lernt ein neues Leben kennen, man lernt andere Menschen kennen und das ist auch wichtig.

00:22:26: Und für mich persönlich hat sich dort auch eine ... andere etwas anderes geöffnet.

00:22:33: Ich bin jetzt in Gremien zum Beispiel als Patientenvertreter bei der LAG Dekus NRW.

00:22:40: Wir haben Mitglied in Qualitätszirke, Selbsthilfefreundliche Kliniken in Paderborn und arbeite auch als Ingangsetzer für neue Selbsthilfegruppen, die das sich ohne diese Selbsthilfegruppe nicht hätte.

00:22:59: Und das sind natürlich neue Aufgaben und Dinge, die mir also sehr viel Spaß

00:23:04: waren.

00:23:05: Was ich mich auch noch gefragt hatte, ist, man hört immer, dass Schlaganfallpatientinnen sich teilweise so ein bisschen isoliert fühlen.

00:23:16: Ich weiß nicht, ob es ihnen jetzt so ergangen ist, aber sie kennen sicherlich auch Menschen in der Selbsthilfegruppe jetzt, denen es vielleicht so gegangen ist.

00:23:24: Und dass es für diese Menschen eben besonders wichtig ist, ebenso einen Ort zu haben.

00:23:29: wo man sich trifft mit anderen Betroffenen, wo man zusammenkommt, wieder zurück ins Leben findet auch.

00:23:35: Herr Drilla, Sie nicken schon.

00:23:36: Also Sie kennen solche Fälle?

00:23:39: Ja, also wir haben ja auf unserer Internetseite ein Schlaganfall reist aus dem Leben und Selbsthilfe bringt zurück.

00:23:50: Das ist natürlich ein Schlaganfall und verändert das Leben.

00:23:52: Man muss sich wieder neu orientieren.

00:23:57: Veränderungen, man ist nicht mehr die gleiche Person.

00:24:00: Und ich will es mal so sagen, man hat das selbstbewusstsein, die Selbstsicherheit verloren.

00:24:06: Und das muss natürlich wieder aufgebaut werden.

00:24:08: Man weiß, okay, man ist verletzlich, ich bin nicht mehr derselbe, also man wird unsicher.

00:24:14: Und das führt natürlich auch zu Einschränkungen, zu Vereinsamung, weil auch sich die sozialen Umstände verändert haben.

00:24:22: Es kann sein, dass man jetzt nicht mehr arbeiten kann, nicht mehr das gleiche Geld hat.

00:24:26: Auch das sind Gründe dafür, warum man verhinsamt.

00:24:30: Das soziale Umfeld versteht einen nicht mehr.

00:24:34: Man hat keinen Lust, sich immer wieder neu zu erklären.

00:24:37: Also gehe ich nicht hin.

00:24:39: Es dauert dann eine gewisse Zeit, bis man sich das wieder aufgebaut hat.

00:24:42: Und in der Selbsthilfegruppe kann man das.

00:24:44: Also wie gesagt, die Selbsthilfegruppe ist offen für alle.

00:24:48: Sie tut nicht weh.

00:24:51: verlangen auch gar nichts.

00:24:53: Man kann auch nur

00:24:55: kommen

00:24:55: und dabei sein.

00:24:56: Erstmal, man braucht sich nicht öffnen zu Wort, zuhören und sich danach eine Meinung bilden und anschließend sagen, ja, okay, es ist was für mich oder es ist nichts für mich.

00:25:09: Das ist schon eine richtige Einladung gewesen zu Ihrer Selbsthilfegruppe.

00:25:13: Das ist auch für mich eine... gute Stelle, um noch mal einen wichtigen Hinweis zu geben.

00:25:18: Und zwar den Hinweis, dass es ja die Selbsthilfe-Kontakt-Stelle gibt in Paderborn, für den Kreis Paderborn.

00:25:27: Und das ist eine Einrichtung des Paritätischen.

00:25:31: Und hier werden Menschen beraten, die sich für Selbsthilfe interessieren und aufgrund einer Erkrankung oder einer belastenden Lebenssituation den Austausch mit anderen Betroffenen suchen.

00:25:42: Im Kreis Paderborn existieren derzeit über hundertvierzig Selbsthilfegruppen zu wirklich ganz unterschiedlichen Themen.

00:25:49: Und das Team der Kontaktstelle vermittelt euch dann in bestehende Gruppen und unterstützt euch aber auch dabei, neue Gruppen zu gründen, wenn es zu eurem Anliegen noch keine passende Gruppe gibt, wo genau ihr die Selbsthilfe-Kontaktstelle für die Kreise Paderborn und Höxter, also wie Mindenlübcke, Aber auch Herford findet, das steht in den Shownauts zu dieser Podcastfolge.

00:26:14: Frau Palzmaier, zum Abschluss dieser Folge würde ich gerne Sie noch mal bitten, dass Sie ja nochmal einfach zusammenfassen, wie Sie andere ermutigen würden, eben auch eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen.

00:26:27: Sie hatten das vorhin so ganz kurz erwähnt, dass Sie irgendwann mal gesagt haben, euch geh, bin ins Internet gegangen und habe gesehen, es gibt da diese Gruppe in Paderborn im Kreis Paderborn.

00:26:37: Ich fahre da mal hin.

00:26:39: Aber es gibt eben auch Menschen, Betroffene, die vielleicht ein bisschen ... skeptisch sind, die sagen, ich weiß nicht, ob das was für mich ist, dieser Austausch.

00:26:48: Es gibt ja auch immer noch das Vorurteil von Selbsthilfegruppen, dass man da im Kreis zusammensitzt und alle bemitleiden sich gegenseitig.

00:26:58: Das ist so ein Vorurteil, was immer noch existiert.

00:27:00: Wie würden sie Menschen ermutigen, die das schon immer im Kopf hatten, aber sich noch nicht so richtig aufraffen konnten?

00:27:08: Zum Ersten sitzen wir zwar im Kreis, aber haben ein Tisch vor uns.

00:27:12: Wir sitzen nicht so da, wie man sich das so groß vorstellt.

00:27:16: Man hatte einfach Menschen, die einen verstehen.

00:27:19: Und das ist das Wichtigste, was eigentlich jeder Schlaganfallpatient der Hilfe sucht eigentlich wissen muss.

00:27:26: Da sind Leute, die wirklich nachvollziehen können, was man gerade durchmacht, die das alles selber erlebt haben.

00:27:33: Genauso für die Angehörigen, die überhaupt nicht wissen, was sie gerade tun sollen, die sich da auch vielleicht einfach ein bisschen Hilfe und Unterstützung holen können.

00:27:42: Einfach nur, weil da Menschen sind, die es verstehen und das selber erlebt haben.

00:27:47: Das ist einfach das, was am meisten hilft.

00:27:49: Wir können nicht den Schlaganfall zurückdrehen in so einer Selbsthilfegruppe oder wir können das auch nicht alles wieder gut machen.

00:27:56: Aber wir können dabei unterstützen, dass man mit dem Leben, was ja weiter lebenswert ist, wieder besser zurechtkommt und auch den Weg einfach geht.

00:28:05: Und da sind Leute, die gehen mit, weil sie es eben kennen.

00:28:09: Und das ist eigentlich das Wichtigste.

00:28:11: Und so eine Selbsthilfegruppe, die kann ja auch wirklich nochmal anders wirksam sein.

00:28:18: Herr Driller, es gibt nämlich ja auch noch andere Gruppen, die Sie unterstützen, beziehungsweise ein Aversie-Core, der auch von der Selbsthilfegruppe stark an Fall unterstützt wird.

00:28:30: Vielleicht erzählen Sie dazu am Abschluss nochmal was.

00:28:33: Ja, seit ungefähr Mai letzten Jahres gibt es das Projekt Aversie-Core Wortklang im Parabon.

00:28:40: Die Selbsthilfegruppe unterstützt das.

00:28:43: Wir versuchen dann die finanzielle die Lage des Chores zu unterstützen, weil das kostet ja auch Geld.

00:28:52: Und das schaffen wir zusammen mit den Krankenkassen.

00:28:56: Und das ist ein neues Projekt, weil dort wird also gesungen.

00:29:01: Und das ist sehr gut.

00:29:04: Also wer dann Interesse hat, kann sich bei uns melden.

00:29:09: Der Chor möchte immer noch Mitglieder haben.

00:29:11: Frau Balsmeyer, Sie hatten im Vorgespräch schon einmal gesagt, Also das ist schon sehr emotional für Sie gewesen, als Sie den Chor erlebt haben.

00:29:21: Ja, wir hatten ja Ende Oktober diese Veranstaltung und da hat der Chor gesungen und eine Person, die ich bisher noch nicht wirklich hab sprechen hören, der war am Mitsingen, aber laut.

00:29:35: Ich hätte echt weinen können, weil ich fand das so toll.

00:29:38: Und da waren einige, die glaube ich sonst die Worte nicht mehr finden, aber beim Singen ist es halt noch da.

00:29:44: Wichtig, einfach nur wichtig, zu merken, da geht noch was.

00:29:49: Ja, wir haben aber auch noch ein Gedächtnis-Training.

00:29:51: Ich möchte auch noch ein anderes Hinweis geben.

00:29:54: Diese Selbsthilfegruppe Schlagamtfall hat auch Unterstützer.

00:29:57: Wir haben einmal die Stiftung Schlagamtfallhilfe, die sitzt in Gütersloh, einer unserer Förderer.

00:30:04: Dann gibt es noch die deutsche Hirnstiftung, die sitzt in Berlin, auch dort.

00:30:11: bekommen wir Unterstützung für Projekte und natürlich auch, das ist auch wichtig, Selbsthilfegruppen werden von den Krankenkassen unterstützt.

00:30:21: Das heißt also, dass für die Teilnehmer eigentlich die Selbsthilfe kostenlos ist.

00:30:29: Und wir machen natürlich auch einmal ein Weihnachtsfeier und ein Sommer.

00:30:34: bisschen grillen.

00:30:35: Es geht nicht nur darum zusammenzusetzen und im Kreis und sich über Probleme zu reden, sondern das Feiern gehört auch dazu.

00:30:42: Das ist ein schöner Abschluss für diese Folge.

00:30:46: Herr Driller und Frau Palsmeier, ich bedanke mich bei Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns da so ein bisschen mitzunehmen in Ihre persönliche Geschichten, aber auch in die Selbsthilfegruppe.

00:30:57: Und wir haben heute gehört, dass eben eine solche Selbsthilfegruppe für Schlaganfallbetroffene und ihre Angehörigen.

00:31:04: sowohl emotionalen Rückhalt als auch praktischen Rat bieten kann.

00:31:09: Und sie ergänzt damit die medizinische Betreuung durch realer Erfahrung von Menschen, die ähnliche Herausforderungen bewältigen und hilft beim sozialen Wiedereinstieg ins Leben nach dem Schlaganfall.

00:31:22: Ich bedanke mich und euch, liebe Hörerinnen und Hörer, würde ich bitten, einfach nochmal in eine unsere Folgen herein zu hören.

00:31:30: Das würde mich auf jeden Fall sehr freuen und gerne könnt ihr unseren Podcast natürlich auch weiter empfehlen und auch bewerten.

00:31:37: Hier respot ich fein mit ein paar Sternen, wenn er euch gefallen hat.

00:31:40: Vielen, vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

00:31:43: Tschüss!

00:31:47: Das

00:31:47: war Selbsthilfe hat Stimme der Podcast.

00:31:50: Unterstützt von der AOK Nordwest.

00:31:53: Weitere Informationen findest du in den Shownotes.

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